Grußwort zum 30jährigen Jubiläum des Klettergartens

Da wird einem ja „schwummerich “.

Der Klettergarten des Deutschen Alpenvereins Sektion Wilhelmshaven in Sande feiert sein 30-jähriges Bestehen. Dreißig Jahre Schieflage. Es gibt Bereiche, da kann man das nicht feiern, aber in diesem Fall wäre ohne diese Schieflage die Sache nur halb so gelungen. Von außen oder von innen, der Bunker in seiner Position ist ein Erlebnis der besonderen Art. Von außen etwas nur für Kletterer, ist der „Monte Pinnow“ von innen eine Herausforderung für jedermann. Ich selbst hatte einmal das Vergnügen, ihn von innen zu besichtigen. Man kann dieses Erlebnis getrost als kuriose Karussellfahrt beschreiben. Allerdings bewegt sich dabei die Person und nicht das Karussell. Auge, Innenohr und Magengrube geben sehr widersprüchliche Informationen zur Position im Raum. Das ist eine Herausforderung für empfindliche Zeitgenossen. Mir war „ganz schön schwummerich“. Damit besteht in Sande aber auch eine einmalige Möglichkeit, eine Erfahrung der besonderen Art in einem Wahrzeichen von Sande zu machen. Diese Attraktion hat sich auch weit über die Grenzen der Gemeinde Sande herumgesprochen und zieht Besucher von nah und fern an. Als Bürgermeister der Gemeinde freue ich mich sehr darüber und weiß die Arbeit des Vereins besonders zu schätzen. Die Öffnung des Vereins nach außen bringt sicher nicht nur den Besuchern der Führungen sondern auch den Vereinsmitgliedern viel Freude. Ich wünsche dem Deutschen Alpenverein Sektion Wilhelmshaven unter dem Vorsitz von Dr. Rainer Pinnow alles Gute und viel Erfolg für die weitere Arbeit verbunden mit dem Wunsch, dass niemand auf die Idee kommt, das Ding gerade zu rücken.

Stephan Eiklenborg Bürgermeister